Wer eine Alligatorschere kaufen will, steht schnell vor einer Reihe technischer Fragen, auf die Produktlisten allein keine Antwort geben. Schnittleistung, Antriebsart, Materialdurchsatz, Wartungsfreundlichkeit – und dann noch die Frage: neu oder gebraucht? Dieser Artikel gibt einen praxisnahen Überblick über die wichtigsten Entscheidungskriterien.
Alligatorscheren werden im Schrotthandel und im Metallrecycling eingesetzt, um Stahlträger, Profilstahl, Rohre, Kabelstränge und Schrott in handliche Stücke zu schneiden.
Schnittbreite und -höhe geben vor, welche Profile in die Maschine passen. Schnittkraft in Tonnen bestimmt, wie hart das Material sein darf. Gütegrad S355 ist Standard.
Die meisten gewerblichen Alligatorscheren arbeiten hydraulisch: gleichmäßige Schnittkraft, geringerer Verschleiß, einfachere Anpassung. Mechanische Scheren sind günstiger, eignen sich aber nur für homogenere Materialströme.
Auf folgende Punkte achten: Messerzustand, Hydraulik (Dichtungen, Schläuche, Zylinder), Betriebsstunden und Ersatzteilverfügbarkeit. Technisch geprüfte Gebrauchtmaschinen bieten eine Laufzeit, die der einer Neumaschine kaum nachsteht.
Stationäre Lösungen sind leistungsstärker. Mobile Alligatorscheren sind für wechselnde Standorte interessant, haben aber Grenzen bei Schnittleistung und Durchsatz.
Eine Preisangabe ist ohne Spezifikation nicht seriös. Entscheidend ist das Verhältnis aus Anschaffungskosten, Wartungsaufwand und Durchsatz.
Unser Sortiment umfasst neue und gebrauchte Alligatorscheren in verschiedenen Leistungsklassen – technisch geprüft, mit Lieferung und Montage. Einen Überblick über Schrottpressen und Metallpressen finden Sie im Sortiment. Sprechen Sie uns an – wir beraten ohne Verkaufsdruck.